Rezensionsexemplar • Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

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Infos

Originaltitel My Everything | Genre Roman | Erscheinungstermin 28.03.2016
Autor Katie Marsh | Verlag Diana | Seiten 416 | Preis  12,99€

Autor

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Katie Marsh lebt mit ihrer Familie in London, schreibt Bücher und ist m Gesundheitswesen tätig. Die Inspiration zu ihrem Debüt "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" verdankt sie ihrer Arbeit mit Schlaganfallpatienten. Sie liebt es, mit ihrer Tochter im Park zu toben, ihrem Mann den Toast zu stehlen und Karaoke zu singen. Ihr zweiter Roman ist bereits in Arbeit.

Inhaltsangabe

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Was, wenn der Moment, in dem du gehen willst, der Moment ist, in dem er dich am meisten braucht?

Ein junges Paar. Eine Geschichte, deren Ende zugleich ein Neuanfang ist. Die Liebesgeschichte von Hannah und Tom.

Hannah will Tom verlassen. Morgen sagt sie es ihm. Und dann erfüllt sie sich ihrem Traum, für ein Hilfsprojekt in Afrika zu arbeiten. Tom will an seiner Ehe festhalten, sei sie noch so eingefahren. Er ignoriert die Probleme, will einfach nur neben Hannah einschlafen und morgen ins Büro fahren.
Doch dazu kommt es nicht...
Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein wird. Dass sie ihre Pläne aufgeben muss und er nie wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Auch wissen sie nicht, dass ihre Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist und dass manche Träume einen Umweg nehmen müssen, bevor sie in Erfüllung gehen...

Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Ich wollte eine emotionale Geschichte lesen, die einem zeigt, wie stark eine bereits eingerostete Liebe noch sein kann. Und dass man sich durch eine Krankheit ändern kann, dankbar ist und an der Person festhält, die man doch irgendwann mal sehr geliebt hat. Natürlich interessiert mich auch der Grund, warum die beiden sich so auseinandergelebt haben und ob etwas wirklich gravierendes vorgefallen ist.   

Gedanken während dem Lesen:
Die recht kurzen Kapitel sowie die Zeitsprünge und die verschiedenen Sichten empfand ich als sehr einfach zu lesen, sodass ich in kürzester Zeit viel lesen konnte und das Buch an einem Sonntagmorgen abgeschlossen habe.

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich einfach berührt. Ich lag an diesem besagten Sonntagmorgen gegen Ende des Buches weinend im Bett und genoss jedes einzelne Wort, das Marsh geschrieben hat. Doch von Anfang an:  Ich begann das Buch, wie oben schon erwähnt, um zu erfahren, wie die Liebe sich entwickeln kann und auch um etwas über Schlaganfallpatienten zu erfahren. Dies ist der Autorin wirklich gelungen und man findet schnell in die Gefühlswelt beider Seiten rein. Die Sicht aus der Protagonistin Hannah wird aus der Gegenwart beschrieben und zeigt und die angespannte Situation zwischen ihr und ihrem Ehemann Tom. Man spürt förmlich, wie sie am liebsten aus der ganzen Situation ausbrechen und nach Tansania auswandern würde. Toms Sicht zeigt uns die Vergangenheit vom Beginn der Beziehung bis in die Gegenwart, wo sie sich letztendlich auf dem gleichen Punkt treffen und sozusagen auf dem gleichen Stand stehen.
Der harte Schlag, dass Tom einen Schlaganfall in so jungen Jahren erleidet, ist für Hannah ein rießen Schock, denn es wirft ihre ganzen Pläne durcheinander. Sie weiß nicht, ob sie Tom noch liebt und ob sie das mit ihm zusammen durchsteht. Doch sie bleibt bei ihm, unterstützt ihn wo sie nur kann, aber stößt auch manchmal an ihre Grenzen. 
Auf diesem Weg begleiten wir Hannah und Tom im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt und erfährt auch solangsam, warum sich die beiden so auseinandergelebt und -geliebt haben.  
Ich freue mich schon auf ihr zweites Buch, das bereits in der Mache ist und werde es mir definitiv kaufen, da mir ihr Schreibstil einfach zu gut gefallen hat. 

Vielen Dank nochmals für das erste Rezenstionsexemplar vom Diana-Verlag.

Bewertung

  ❤       

2 Comments:

bknicole said...

Das freut mich zu hören, dass dich das Buch so berührt hat. Thematisch würde mich das wirklich auch sehr ansprechen, auch aufgrund der Thematik um den Schlaganfall und der etwas eingerosteten Liebe. Gerade weil die Autorin ja auch mit Schlaganfallpatienten gearbeitet hat, kann man davon ausgehen, dass sie weiß, was sie da schreibt und sich auskennt und sowas finde ich echt wichtig. Mal schauen, ob ich mir das Buch nicht auch irgendwann zulege.

Danke auch für dein liebes Kommentar.
Ich mag heute auch die Real Life Filme, mit echten Schauspieler etwas mehr. Somit zählt Fluch der Karibik, Duell der Magier, Freaky Friday oder Plötzlich Prinzessin mit zu meinen absoluten Lieblingen. Also ich finde, sowas dürfen auch Männer mögen. Gibt doch viele, die solche Animationsfilme anschauen.

Infos findest du aber auch ganz flott, wenn du einfach nur Allegiant Teil 2 in Google mal eingibst ;). Ich war ja auch überrascht, dass der Film geteilt wird, hatte ich auch erst gelesen, als ich meine Kino Neustarts geschrieben hatte, vorher bin ich darüber auch nie gestolpert. Ob es sinnvoll ist, bleibt abzuwarten, wie der allerletzte Teil dann ist. Von der Dicke her, ist das Buch ja nicht dicker als die Vorgänger.

Sobald es dann wärmer wird, liebe ich Kleider und trage dann auch oft welche zur Uni, aber die sind meistens auch alle sehr bequem. Die richtig schicken, hole ich ja dann erst zu besonderen Anlässen raus. Ansonsten finde ich Kleid und Rock aber immer total bequem und ziehe halt dan auch flache Schuhe drauf an.

Dieses Auseinanderleben gehört ja auch irgendwie zum Erwachsen werden dazu. Meine Eltern haben sogar mit keinem aus ihrer Schulzeit mehr Kontakt, die wohnen alle woanders und so hat sich das dann alles etwas zerschlagen, da bin ich schon froh, dass es bei mir anders ist. Ich habe mir doch viele Freunde erhalten, mit denen ich groß geworden bin und freue mich natürlich auch sehr, dass sich der Kontakt zu ehemaligen Mitazubis hält. Da wohnen wir ja auch etwas weiter auseinander, aber schaffen es trotzdem das aufrecht zu erhalten und uns mindestestens einmal im Jahr dann auch zu treffen. Und was meine Kommmilitionen anbelangt, da will wirklich jeder, dass der Kontakt auch nach dem Studium hält, egal wie weit wir dann voneinander entfernt wohnen.

Übrigens gab es nun gestern doch kein Gewitter, auch wenn es gemeldet war, aber manchmal liegen die Wetterdienste ja auch falsch. Dankeschön, das kann ich echt gebrauchen <3.

Oh ja aufjedenfall und natürlich noch gemütlich Kaffee trinken oder was essen ,damit man auch so richtig schön quatschen kann. Also wenn ich in Rage bin, dann rutscht mir sowas auch mal raus (aber ich glaube das geht ja dann fast allen so und ist auch was anderes), aber ich verwende sowas halt nicht in der Alltagssprache, so wie das bei vielen heute der Fall ist.

Täbby said...

Allein schon der Titel hätte mich wohl vom Kauf überzeugt, der Klappentext sowieso und deine Beurteilung jetzt erst recht! Ich MUSS dieses Buch haben.

Danke für dein Kommentar! Bis ich diese "kurz und gesund"-Mentalität bezüglich meiner Haare entwickelt hatte, sind auch einige Jahre ins Land gezogen, aber jetzt kann ich dir da voll und ganz zustimmen. Für regelmäßige Friseurbesuche bin ich nur leider zu geizig...

Damals hat mir mein Opa auch oft noch selbst erfundene Geschichten erzählt, die mich inspiriert haben. So Kindergeschichten waren nämlich seine Stärke

Mit der persönlichen Atmosphäre auf der Arbeit ist das natürlich so eine Geschmackssache, schätze ich. Und in kleinen Unternehmen ist das vielleicht auch angebrachter als in einem riesigen Konzern... aber das ist nur so meine Vermutung.

Liebe Grüße

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