Rostparade

Eine Rostparade? Ja genau! Auf dem Blog Tonari veranstaltet die Besitzerin regelmäßig Posts mit Rostbildern drin. Komischerweise habe ich nach dieser Veröffentlichung öfter darauf geachtet, was alles rostig ist und anfängt zu rosten und gleich mal fotografiert. Also viel Spaß mit meiner ersten kleinen Rostparade:

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Blogparade • Kampf der Buchgenres {Klassiker}

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Die Regeln

  • Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember, innerhalb von 4 Wochen , wird über das Genre gebloggt

  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden
    - Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?
    - Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte.
    - Autoren, die dieses Genre verkörpern

  • Schreibt über diese Genres und verlinkt bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Nicole oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit.
    - Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern?
    - Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden?
    - Welche Autoren wurden empfohlen?

Die weiteren Themen


 Oktober • Kinderbücher 

November • Erotikbücher 

Dezember • fremdsprachige Bücher 

Januar • Das große Fazit

Fakten zum Genre

    • Ein Klassiker ist überaus bekannt in der großen weiten Welt und hat etwas mit Tradition zu tun.
    • Ein Klassiker hat einen großen Wiedererkennungswert.
    • Ein Klassiker ist von den Themen her zeitlos.
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    Dieses Mal habe ich mich wirklich an einen echten und 100%igen Klassiker rangetraut, den ich einfach schon so lange unbedingt lesen wollte. Und zwar: Romeo und Julia von William Shakespear.

    Ich habe mich wieder in meine Schulzeit versetzt gefühlt, da ja diese berühmten gelben Reklamheftchen dort im Deutschunterricht gerne verwendet und gelesen werden. Früher muss ich wirklich gestehen, habe ich Klassiker nicht gerne gelesen. Dies lag zum einen oftmals an den Lehrern und zum anderen auch an der Aussicht auf eine Klassenarbeit und eine (schlechte) Note darüber.

    "Julia: Komm, milde liebevolle Nacht!
    Komm, gib mir meinen Romeo.
    Und stirbt er einst, nimm ihn,
    zerteil in in kleine Sterne ihn:
    Er wird des Himmels Antlitz so verschönen 
    dass alle Welt sich in die Nacht verliebt. 3. Aufzug 2. Szene S. 60"

    Gerade in meinen letzten beiden Jahren, den Abiturjahren, hatte ich einen super Deutschlehrer, bei dem ich sehr gerne Klassiker gelesen habe, weil er uns da so gut unterstützt und geholfen hat sie zu verstehen. Und genau das hat mir wirklich gefehlt beim Lesen dieses Klassikers. Denn die Sprache ist schon extrem poetisch und schwierig. Klar kennt hier jeder die Grundstory von diesem berühmten Stücks, aber ich möchte auch gerne die Einzelheiten verstehen und interpretieren und das empfand ich als schwierig. 

    Trotzdem muss ich sagen, habe ich diese Geschichte bzw. dieses Stück sehr schnell durchgelesen und habe die Handlung im Großen und Ganzen zwar bereits gekannt, aber auch gut verstanden. Ich empfand leider gerade das dramatische Ende ziemlich schnell und kurz abgehandelt, da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, aber war früher wohl nicht der Trend. Eine Moral der Geschichte ist jedoch sehr gut herausgearbeitet worden und hierzu passt folgender Abschnitt am besten:

    "Prinz: Wo sind sie, diese Feinde? - Capulet! Montague!
    Seht, welch ein Fluch auf eurem Hasse ruht,
    Dass eure Freuden Liebe töten muss!
    Auch ich, weil ich dem Zwiespalt nachgesehen,
    Verlor ein paar Verwandte. - Alle büßen. 5. Aufzug 3. Szene S. 111"

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    Ich kann mir nach diesem Klassiker, den ich außerhalb von der Schule gelesen habe, wirklich vorstellen vielleicht noch den ein oder anderen berühmten klassiker zu lesen. Aber dazu muss ich wirklich Lust und Muse dazu haben. Eine tolle Erfahrung war es jedoch wirklich für mich und hat Spaß gemacht. Irgendwie habe ich auch Lust drauf dieses Stück im Theater zu sehen... Naja mal schauen.

    Buchreview • Delirium

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    Infos

    Originaltitel Delirium | Genre Dystopie | Erscheinungstermin 26.10.2011
    Autor Lauren Oliver | Verlag carlsen | Seiten 409 | Preis  15,99

    Autorin

    Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosopie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Dort bestand ihr Beitrag hauptsächlich darin, die Kleiderordnung zu missachten und immer wieder den Drucker kaputt zu machen. Lauren Oliver lebt in Brooklyn. Nach "Wenn du stirbst..." ist dies ihr zweiter Roman.

    Inhaltsangabe

    Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mi hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die in einer Welt ohne Mauern leben und lieben. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst.

    Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie streben sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Lebenis t Amor deliria nervocs als schlimme Krankheit erkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen erfunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

    Meine Meinung

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    Meine Erwartungen:
    Ja, eine weitere Distopie (war vielleicht etwas blöd, so viele Distopien auf einmal auszuleihen und zu lesen...) und ich hoffe noch immer, dass eben etwas ganz innovatives geschieht...

    Gedanken während dem Lesen:
    Okay, zu Anfang dachte ich wirklich: Es dreht sich nicht gleich alles um die unsterbliche Liebe zweier Teenager und man lernt erst ein wenig die Welt kennen, in der Lena lebt. Und ich finde ebenfalls die Idee des "Liebesentzug" sozuagen echt klasse, aber gerade dieses Thema macht es doch recht kitschig, sobald Alex erscheint. Klasse fand ich die Storyline mit Lenas Familie und ihrem Hintergrund, aber das rückt immer wieder durch die Liebe in den Hintergrund und gerade in der Mitte dachte ich mir: Ja, wir wissen jetzt, wie toll sich Lena mit Alex fühlt, wie frei und wie toll und wie verliebt und hach... Habe sogar einige Seiten überblättert bis es wieder etwas spannender wurde. Das Ende war dann hingegen wirklich recht spannend und hat natürlich ein offenes Ende gelassen, das ich wirklich mal innovativ fand.

    Mein Fazit:
    Gepackt hat es mich anfangs und zum Teil auch beim Mittelteil, aber ich habe nicht immer gerne zu dem Buch gegriffen, sondern mochte es einfach durchbekommen, weil ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe. Ein paar Seiten weniger hätte dem Buch vielleicht mehr Pep verliehen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert hätte.
    Ich werde auch definitiv nicht die weiteren Bände holen, weil es mir wirklich zu kitschig war und mir einfach nicht sooo gut, wie andere Distopien gefallen hat. Schade, aber ich wurde wahrscheinlich einfach überhäuft und werde in nächster Zeit erstmal etwas Abstand zu diesem Genre halten.

    Bewertung

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