Challenge • Gedruckte Seiten & Bewegte Bilder {Teil 2}

Meine Lieben, heute kommt auch schon mein zweiter Beitrag zur Challenge von Anja und Sandy. Das Buch habe ich schon vor langer Zeit schon gelesen und habe es mir vor dem Film nochmal durchgelesen, damit ich wieder ins Feeling gekommen bin. In den Film bin ich dann mit meiner Freundin gegangen, weil es einfach passend zu einem schönen Mädchenabend passte.
 
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Inhalt

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. 

Ein ganzes halbes Jahr - Das Buch
Jojo Moyes • rowohlt Polaris • 543 Seiten • 14,99€

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via

Dieses Buch ist bezaubernd. Oh ja, das ist es! Ich musste oft auflachen, mir Tränen verkneifen & am Ende war ich leider etwas enttäuscht, da ich einfach an die Liebe geglaubt habe. Doch dieses Buch ist so nachvollziehbar geschrieben, aus der Sicht mehrerer Personen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf einen kranken Menschen herunterschauen.

Die Mutter, die verhindern will, dass ihr eigener Sohn sich das Leben nimmt. Der Vater, der die ganze heile Welt nicht mehr aufrechterhalten kann. Der Pfleger, der sich alle Mühe gibt ein so normales Leben wie möglich zu ermöglichen. Die Betreuerin Lou, die sich immer mehr in einen Mann verliebt, der dieser nicht sein möchte & alles daran setzt ihn vom Gegenteil, von einem schönen Leben auch in einem Rollstuhl, zu überzeugen. Die Schwester von Lou, die miterleben muss, wie ihre Schwester scheitert.

Es tut mir leid, wenn ich denen, die das Buch noch nicht gelesen haben & es noch vorhaben (ein Muss!), schon zu viel verraten habe, aber diese Worte mussten raus. Ich kann letztendlich gut verstehen, warum das Ende so kommen musste, wie es kam. Auch wenn es moralisch verwerflich ist. "Ein ganzes halbes Jahr" ist ein Buch zum Nachdenken, zum Nachvollziehen, wie schwer es ist nicht mehr der Mensch sein zu können, der man einst war & immer noch gerne sein möchte. Aber auch, wie schön ebenso diese Welt sein kann & dass Liebe viel stärker ist als ein Handicap.

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Ein ganzes halbes Jahr - Der Film



Wow, einfach nur wow! So eine tolle Verfilmung zu einem wunderbaren Buch. Es ist ja immer recht schwierig solche Bestseller so gut umzusetzen, dass es den kritischen Lesern gefällt. Und ja, mir hat es sehr sehr gut gefallen. Okay, ich bin nicht unbedingt der kritischste Buchverfilmungsgucker, aber hier hat mich einfach alles (Cast, Szenen, Umgebung, etc) fasziniert und alles super gut gefallen. 

Zum Cast kann ich nur sagen, dass ich mir genau so die ganzen Personen vorgestellt habe. Mein persönliches Highlight war definitiv Emilia Clarke (passend zu Lous Nachnamen) mit ihrem schauspielerischen Talent und vor allem wegen ihrer genialen Augebrauen und ihrem Gesichtsausdruck, die einfach so viel verraten. Die Outfits waren einfach der Hammer und dem Buch ganz ganz nah.
Aber natürlich ist auch die zweite Hauptrolle mit Sam Claflin wurde super gewählt und auch er hat schauspielerisch super gehandelt. Von Anfang bis zum Schluss habe ich den beiden einfach alles abgenommen.

Und ja, die Tränen sind geflossen. In der Öffentlichkeit weine ich ja so gut wie nie, aber manchmal brechen doch die Dämme und das kam bei mir an dem Punkt wo mehr oder weniger offiziell über den Besuch in der Schweiz auf der Hochzeit geredet wurde. Einfach schrecklich und seitdem wurden meine Augen auch nicht mehr trocken. (Alle um mich herum haben geschnieft, Nase geputzt oder sogar geschluchzt...)

Das tolle an dieser Verfilmung war aber eben auch der Mix aus traurigen sowie wirklich lustigen und lockeren Szenen, die die Geschichte aufgelockert haben. Hierzu haben auch die Schauspieler im Gesamten viel dazu beigetragen und waren einfach grandios!

Ich werde mir diesen Film definitiv auf DVD holen, damit ich ihn mal mit meiner Mama zusammen anschauen kann, denn auch sie hat das Buch gelesen und war begeistert.

Zudem bin ich noch gespannt, wann und ob überhaupt das zweite Buch, die Vortsetzung, verfilmt wird. Ich würde ich freuen!

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Gastbeitrag • cakes & colors - Vegane Schokokekse

Hallo meine lieben Leser. Ein weiterer Gastbeitrag kommt heute online. Und ich bin so froh, dass ich Mara dafür gewinnen konnte, denn ich liebe ihre veganen Leckereien auf ihrem Blog. Nun also auch auf meinem Blog und ich wünsche euch damit viel Spaß! Schaut auf jeden Fall auch mal bei ihr vorbei ♥

vegan dark chocolate chip cookies 

Hallo allerseits, ich bin Mara von cakes & colors und darf die liebe Jana heute vertreten! Mitgebracht habe ich euch ein Rezept für vegane Schokokekse – komplett ohne Eier, Butter und die ansonsten üblichen Zutaten in Keksen. Dafür gebacken mit viel Liebe, herrlich reichhaltig, unglaublich schokoladig und mit diesem ganz besonderen Knuspern beim Reinbeißen. So so gut! Den Kokoszucker könnt ihr bei Bedarf ganz einfach durch normalen braunen Zucker ersetzen, ebenso die Mandelmilch durch jede andere (vegane) Milch! 

vegan dark chocolate chip cookies 

Zutaten: 70g Kokoszucker oder brauner Zucker 70g Pflanzenöl 50ml Mandelmilch 50g Kokosraspel 120g Mehl ½ TL Natron 2 EL Kakaopulver 100g gehackte dunkle Schokolade 40g gehackte Haselnüsse

Zubereitung: Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kokoszucker mit Pflanzenöl und Mandelmilch verrühren. In einer separaten Schüssel Kokosraspeln, Mehl, Kakaopulver und Natron vermischen, dann zur Milchmasse geben und gut verkneten. Vorsichtig dunkle Schokolade und Haselnüsse unterheben. Mit einem Eisportionierer kleine Häufchen formen und auf ein Backblech geben. Etwa 15 Minuten backen, je nachdem, welche Konsistenz ihr am liebsten mögt! 

vegan dark chocolate chip cookies

Rezensionsexemplar • Muchachas - Tanz in den Tag

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Infos

Originaltitel Muchachas 1 | Genre Roman | Erscheinungstermin 08.03.2016
Autor Katherine Pancol | Verlag carl's books | Seiten 352 | Preis  14,99€

Autor

Katherine Pancol wurde 1954 in Casablanca geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Literaturstudium arbeitete sie als Lehrerin, Journalistin und Autorin. Ihr beispielloser Aufstieg zum "Phänomen Pancol" begann 2006 mit dem Erscheinen des ersten Bandes der Joséphine-Triologie "Die gelben Augen der Krokodile", der auch erfolgreich verfilmt worden ist. Auch ihre neue Triologie "Muchachas" stürmt die Bestsellerlisten in Frankreich. Katherine Pancol lebt in Paris.

Inhaltsangabe

Image and video hosting by TinyPic Die junge, selbstbewusste Hortense versucht sich in der Modewelt von New York einen Namen zu machen. Die Erfolgsautorin Joséphine wird in der Liebe wie im Beruf von quälenden Selbstzweifeln heimgesucht. Ihre Tochter, die sechzehnjährige Zoé, erlebt ihre erste große Liebe. Die unscheinbare, aber begnadete Violinistin Calypso erblüht, sobald sie auf der Bühne steht. Suzon hat ihr ganzes Leben als Dienstmädchen gearbeitet und nie geheiratet. Die warmherzige Julie wartet immer noch auf den Richtigen. Léonie leidet seit Jahren unter der Gewalttigkeit ihres Mannes und droht daran zu zerbrechen. Und da ist Stella, die ihren kleinen Sohn auf einem Bauernhof alleine großzieht, auf einem Schrottplatz arbeitet und nichts von dem dunklen Geheimnis ihrer Herkunft ahnt.
Jede dieser Muchachas ("Junge Frauen" auf Spanisch) hat ihre ganz eigene Geschichte, ihre Leben könnten unterschiedlicher nicht sein. Eines aber haben diese starke Frauen gemeinsam: Egal, was passiert, sie lassen sich nicht unterkriegen, nehmen das Leben jeden Tag erneut in den Angriff - in der Hoffnung, dass auch für sie das Glück möglich ist.  

Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Mein Wunsch war, ganz viele tolle und vor allem spannende Frauen kennenzulernen, die alle unterschiedliche Richtungen gehen wollen oder müssen und aus all ihren Lebenslagen das beste zaubern. Natürlich hoffe ich, dass mir alle Frauen ans Herz wachsen und sie mir sympathisch sind. Genial fände ich auch unterschiedliche Schreibweisen bzw. Wortwahlen, sodass man merkt, dass es sich um ganz andere Charaktere handelt.

Gedanken während dem Lesen:
Leider ging es gleich bei Hortense nicht so weit, dass sie mir ans Herz gewachsen ist. Sie und ihr Freund Gary sind mir total unsympathisch und auch die Erzählweise, die Pancol dort verwendet hat, empfand ich als störend. Liegt vielleicht daran, dass der Abschnitt sehr kurz war und man unverhofft in die nächste Geschichte gezogen wurde. Zwar hat mir das Ende der kurzen Sektion gut gefallen, da es einen riesig großen Cliffhanger hatte und ich eigentlich unbedingt wissen wollte, wie es mit Hortense und ihrer Modelinie weitergeht.

Die Violinistin Calypso ist ebenfalls eine Randfigur im ersten Band und man hofft, mehr von ihr im Laufe der Reihe zu erfahren.

Stella ist die erste große Protagonistin, die ich sympathischer finde und auch die Geschichte hat etwas mehr Tiefgang. Sehr viel Tiefgang und man gleitet immer mehr in die grausame Geschichte zwischen ihr, ihrem "Vater" und ihrer Mutter hinein, die von Gewalt geprägt ist. Stella hat dies nur stark und taff gemacht, wobei sie natürlich auch oft Angstzustände bekommt. Sie hat einen kleinen Jungen von einem Mann, der nicht immer bei ihr ist - und genau das erfährt man auch peu á peu, aus welchem Grund dies so ist. 

Léonie ist die Mutter von Stella und einfach schon immer total schüchtern, was durch die Beziehung bzw. Ehe mit ihrem Mann Ray ziemlich verstärkt wurde. Ray ist gewalttätig und unterdrückt seine Familie vehement. Genial, aber eben auch grausam zu erfahren, warum er so geworden ist, wie er ist. Dies wird ebenfalls beschrieben und so merkt man auch die ganzen Verflechtungen, die dieses Buch besonders machen.

Suzon ist schon seit immer Dienstmädchen bei Léonies Vater und unzertrennlich von ihrem Bruder George. Sie kennt kein Leben außerhalb und hat leider keine eigene Familie gegründet. Als Léonies Vater stirbt bleibt sie trotzdem noch in ihrer Nähe, jedoch war sie und ihr Bruder nie so stark Léonie zu helfen, unterstützen jedoch Stella wo sie nur können.

Jules ist die Tochter des ehemaligen Freundes von Ray, der sich schon länger von Ray abgewendet hat, obwohl er so viel Macht und Druck in dem Dorf ausübt. Sie hilft Stella in jeder Lebenslage und auch Edmond, der Vater, versucht sie vor Ray und seiner Aggressivität zu beschützen.

Diese Handlungsstränge ziehen sich so die ganze Mitte des Buches durch, wobei ich hier oftmals nicht gleich mitkomme, wer wann spricht, wer wann welche Geschichte von früher mit einflechten möchte. Ab und an ist es wirklich schwierig den Charakteren zu folgen und wird einfach so mit reingezogen in die nächste, manchmal schreckliche, manchmal verstörende und manchmal auch schöne Erinnerung aus der Vergangenheit. 

Jósephine ist Autorin und sehr unsicher. Sie kann sich selbst irgendwie nicht lieben, eben auch, weil sie in ihrer Kindheit nicht schöne Erfahrungen in der Familie gemacht hat. Sie hat es total unsicher gemacht, Stella hingegen einfach nur stärker. Was die zwei Frauen verbindet wird am Ende noch klar, jedoch nicht wirklich vertieft.

Ihre Tochter Zoé ist mitten in der Pubertät und heckt so manche Dinge aus, die ihre Mutter zum Handeln zwingt. Auch diese beiden Charaktere werden nur angeschnitten und werden im zweiten Band, zusammen mit Hortense weitergeführt.

Mein Fazit:
Der Schreibstil gefällt mir leider zu Anfang nicht so wirklich - irgendwie so ein Durcheinander an Sätzen und Informationen... Man muss sich regelrecht in den Schreibstil und die Handlungsstränge hinein arbeiten. Ich hätte mir mehr Struktur gewünscht, obwohl Katherine Pancol fließende Übergänge zaubern wollte. Leider hat das für mich nicht immer so gut funktioniert und die Sprünge waren mir zu extrem. 

Trotz alledem haben mich die Geschichten, bzw. die erste große Geschichte rund um Stella und ihre Mutter Léonie, gepackt. Zumal sich immer mehr ein Druck in meinem Bauch angehäuft hat, denn die Lebensgeschichte der beiden war einfach bedrückend und grausam. Es steckt sehr viel Ehrlichkeit und auch Liebe in den Worten Pancols.

Letztendlich hat mir das Buch zu Anfang nicht besonders zugesagt, hat mich aber regelrecht mitgezogen und die Autorin hat es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und mich mit einem Hunger auf Mehr, also auf den zweiten Teil, zurückzulassen.

Vielen Dank nochmals für das erste Rezenstionsexemplar vom carl's books-Verlag.

Bewertung

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